Auch in Herbst und Winter ist glatte, Rasierpickel-freie Haut erwünscht. Foto: djd/www.ichthyol.de/Shutterstock/Dmytro Zinkevych

Nicht nur unter der Sommersonne will man sie schön, sanft und gesund wissen: unsere Haut. Damit Stoppeln das schöne, glatte Bild nicht trüben, gehört für viele Menschen die regelmäßige Entfernung unerwünschter Behaarung auch in Herbst und Winter zur Pflegeroutine – für den Partner und noch viel mehr für sich selbst. Vom Gesicht über die Achseln und Schambereich bis zu den Beinen wird rasiert, gezupft, gewachst oder epiliert. Hinterher allerdings zeigt sich manchmal nicht wie erhofft glatte Haut, sondern unschöne Pickel. Was zunächst banal erscheint, kann sich jedoch tiefergehend entzünden und zu einem eitrigen Abszess werden.

Eingewachsene Haare können der Grund für Entzündungen sein

Rasierpickel entstehen oft, wenn sich das nachwachsende Haar unter die Haut schiebt, statt dem Haarkanal zu folgen. Auch mikroskopisch kleine Verletzungen während der Rasur verursachen mitunter entzündliche Reaktionen, da durch sie Keime in den Körper gelangen können. Darüber hinaus besteht das Risiko wiederkehrender Schweißdrüsenentzündungen, die in der Achsel oder Leistengegend besonders schmerzhaft sind. Neben einer erblichen Veranlagung können Schwitzen oder zu enge Bekleidung der Auslöser sein. Schnelle Hilfe verspricht zum Beispiel Ichtholan. Die schwarze Zugsalbe mit Ichthyol, einem Wirkstoff natürlichen Ursprungs, wird am besten über Nacht dick auf die betroffene Stelle aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt. Sie hemmt die Entzündung und bekämpft wirksam Bakterien. Zusätzlich wird die Haut „aufgelockert“, sodass Eiter schneller an die Oberfläche kommt und das Gewebe abheilen kann. In kurzer Zeit ist der schmerzhafte Druck im entzündeten Bereich oft schon abgeklungen.

Drei Wirkstärken gegen Entzündungen

Ichtholan gibt es in drei Wirkstärken: Mit 10 Prozent Ichthyol bei oberflächlichen Entzündungen und empfindlicher Haut, mit 20 Prozent bei eitrigen Entzündungen dicht unter der Hautoberfläche, mit 50 Prozent bei stärkeren Entzündungen, wenn sich der Eiter tief in der Haut angesammelt hat. Auf keinen Fall sollte an den Entzündungen herumgedrückt werden, weil dies die Infektionsausbreitung fördert. Unter www.ichtholan.de erfahren Sie mehr zu eitrigen Hautentzündungen.

Beim Rasieren sanft vorgehen

Um Pickeln und Abszessen vorzubeugen, gilt es zudem einige Rasierregeln zu beherzigen. Bei der Nassrasur sollte man immer nur in Wuchsrichtung der Haare vorgehen und eine scharfe Klinge verwenden. Zu starkes Aufdrücken sollte vermieden werden, um die Haut nicht zu verletzten, Rasierschaum sorgt für leichteres Gleiten. (djd)