Frau badet Füße
Warmes Wasser und verwöhnende Zusätze wie Lavendel - ein Fußbad entspannt und macht fit für die Sandalen-Saison. Foto: djd/Jentschura International/David Hoelker

Die Sandalen-Saison ist eröffnet, aber die Füße sind noch nicht fit für den Sommer? Kein Problem. Nach Monaten in festen Schuhen ist einfach eine Extraportion Aufmerksamkeit nötig: Ein verwöhnendes Bad und Nagelpflege sorgen schnell für vorzeigbare Füße. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann aus der Pediküre sogar ein Wellness-Erlebnis für alle Sinne machen. So geht’s:

Entspannt abtauchen

Mindestens 30 Minuten sollte ein basisches Fußbad dauern.
Foto: djd/Jentschura International

Vor dem Bad die Füße einmal gründlich waschen. Dann in lauwarmes Wasser abtauchen. Für ein basisches Fußbad genügt ein Teelöffel Pflegesalz, zum Beispiel MeineBase. Mindestens 30 Minuten lang sollte das Fußbad dauern. Was dabei passiert: Durch den basischen Zusatz hat das Wasser einen pH-Wert von 8 bis 8,5 – das entspricht dem menschlichen Fruchtwasser. Die Haut laugt nicht aus, denn ihre natürliche Rückfettung wird angeregt. Außerdem gehören die Fußsohlen zu den wichtigsten Ausscheidungszonen des Körpers. Basische Bäder fördern daher die Entgiftung.

Die Seele streicheln

Zusätze mit ätherischen Ölen wie Rose oder Lavendel beruhigen, zitronige Düfte wirken anregend. Schmerzlindernd und durchblutungsfördernd sind unter anderem Bäder mit Rosmarin oder Latschenkiefer. Tipp: Soll ein Fußbad Erfrischung bringen, kann auch kühles Wasser verwendet werden. Dafür allerdings sollten die Füße warm sein – und das Fußbad sollte maximal 15 Minuten dauern. Einen kleinen Kick nach einem warmen Bad gibt eine kalte Brause zum Schluss.

Sanft pflegen

Ein Peeling macht streichelzarte Füße. Hornhaut lässt sich besser mit einem Bimsstein wegrubbeln.
Foto: djd/Jentschura International/David Hoelker

Nach dem Bad ist die Haut weich. Trockene Stellen glättet ein Peeling, Hornhaut lässt sich mit einem Bimsstein leicht entfernen, und auch die Nägel können gut in Form gebracht werden. Sie sollten gerade geschnitten und die Ecken mit einer Feile geglättet werden. Die Nagelhaut lässt sich mit einem Stäbchen aus Rosenholz vorsichtig zurückschieben.

Verwöhn-Programm

Die Füße müssen gut abgetrocknet werden, vor allem zwischen den Zehen. Feuchte, aufgequollene Haut ist ein Nährboden für Keime wie Fußpilz. Reichhaltige Cremes mit Urea helfen beanspruchter Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern. Sehr trockene Fersen freuen sich über eine Massage mit Olivenöl. Noch ein Tipp aus der Küche: Kokosöl macht normale Haut samtweich.

Statt Lack

Glatte Nägel sehen einfach schöner aus. Das geht auch ohne Lack. Rillen und Verfärbungen lassen sich mit der rauen Seite einer Polierfeile entfernen, für Glanz sorgt die glatte Fläche, die wie ein Polierkissen wirkt. Anschließend jeden Zeh und Nagel mit etwas Öl massieren. So bleibt die Nagelhaut geschmeidig.

Mit Lack

Wer es farbig oder im French Style mag, sollte die Nägel nach dieser Wohlfühlbehandlung mit der Lieblingsfarbe lackieren. Tipp: Vorher die Nägel mit Nagellackentferner kurz abreiben, dann hält der Lack länger.

Rund 120.000 Kilometer tragen unsere Füße uns im Laufe des Lebens. Damit sie fit bleiben, gibt es ein paar Tipps.

  • Barfuß gehen: eine Wohltat für Zehen, Ballen und Waden.
  • Gymnastik: Füße über einen festen Ball rollen, um Verkrampfungen zu lockern. Damit die Zehen beweglich bleiben, ein Tuch damit greifen und wieder loslassen.
  • Pflege: bei strapazierter Haut über Nacht basische Strümpfe tragen. Dafür 1 TL Pflegesalz wie etwa MeineBase auf 0,5 l warmes Wasser geben, Strümpfe tränken, gut auswringen, anziehen und Wollsocken darüber ziehen. Wärmflasche mitnehmen.

(djd/cb)